Schönheitspflege

Februar 14, 2018

Seit der Antike wird das Olivenöl in der Schönheitspflege und in der Pharmakologie verwendet. Bereits 3000-4000 a.C. blühte der Handel von Salben und Duftölen zum Schutz der Haut und zur Regulierung der übermäßigen Transpiration in Mesopotamien, Kreta, Syrien und Palästina.

Da das Olivenöl als Fixiermittel für verschiedene aromatische Pflanzenarten, die bei vielen Völkern beliebt sind, verwendet werden kann, verbreitete es sich im gesamten Mittelmeerraum, um sich letztendlich in Homers Griechenland zu behaupten, wo diese Salben immer mehr für Totenämter, angenehme Massagen nach dem Bad und für verschiedene andere Zeremonien und sportliche Veranstaltungen eingesetzt wurden.

In der Folge wurden diese Gebräuche zuerst von der Römischen Republik verurteilt, jedoch dann unter den Imperatoren unaufhörlich eingesetzt und außerdem aufgrund der Leidenschaft für die wertvollen dazu verwendeten Behälter begünstigt, welche in den Thermen und Ringerschulen als Statussymbol betrachtet wurden.

Im weiteren erfolgte eine Überlieferung ins Hofleben des Mittelalters; die allgemeine Leidenschaft für Duftstoffe in der Renaissance stellte die Verwendung
der Salben wiederrum in den Mittelpunkt, die auch im 17.Jahrhundert andauerte, wenn auch nicht so stark.

Die Französische Revolution versuchte der zur Gewohnheit gewordenen Verwendung von Schönheitspflege und Salben, die in der Romantik kräftig wiederaufblühte, unnötigerweise Einhalt zu gebieten.

Die moderne Wissenschaft hat das bestätigt, was bereits in der Geschichte erkannt worden ist und außerdem einige bedeutende Eigenschaften des Olivenöls unterstrichen:

  • Vernarbend
  • Antioxydativ
  • Hautschützend
  • Sonnenschützend
  • Hauterneuernd
  • Schönheitspflege
  • Feuchtigkeitsspendend
  • Elastizierend Hauterneuernd
  • Seboregulierend Hautkräftigend
  • Entzündungshemmend

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